Kognitive Leistungsfähigkeit bei Senioren

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Kognitive Leistungsfähigkeit bei Senioren

Gegenwärtig beschäftigen sich viele internationale Studien mit den gesundheitsfördernden Eigenschaften der Açai-Beere.

Ihr außergewöhnlich hohes antioxidatives Potential, bedingt durch Flavonoide, essentielle Aminosäuren, Vitamine und Omega-, 3-, 6- sowie 9-Fettsäuren macht diese Beerenart ernährungsphysiologisch sehr interessant, zum Beispiel bei der Prävention kardiovaskulärer Ereignisse, zur Schmerzlinderung und Gewichtsreduktionsdiäten.

Eine aktuelle Studie1 zeigt, dass das Fruchtfleisch der Açai-Beere auch die Signalübertragung zwischen den Zellen, die Enzymaktivität sowie die Sensitivität der kognitiven Rezeptoren fördert. Dabei geht es um die Wirkung der Polyphenole auf sog. Beta-Amyloide. Einige dieser Peptide können sich in den Blutbahnen und im Gehirn ablagern. Dies führt zu einer Schädigung der Gehirnzellen sowie zu ihrem Absterben durch oxidativen Stress. Damit ist ein Verlust kognitiver Fähigkeiten verbunden und ein entscheidender Faktor für die Entstehung von Demenzen gegeben. Aus diesem Grund werden Beta-Amyloide auch als „senile Plaques“ bezeichnet.

Eine regelmäßige Zufuhr von Flavonoiden aus Beerenfrüchten konnte den Rückgang der kognitiven Leistungsfähigkeit bei Senioren um rund zweieinhalb Jahre verzögern und die Gedächtnisleistung deutlich verbessern. 2 Diese Forschungsergebnisse liefert eine amerikanische Langzeitstudie, die aktuell im Annals of Neurology, dem Fachblatt der American Neurological Association and Child Neurology Society, veröffentlicht wurde. Es wurden Daten von 121.700 Frauen ausgewertet, die seit 1976 im Rahmen der Nurses Health-Kohortenstudie erhoben wurden.

1. Wong, D.Y.S., et al., Açaí Berry extract exerts neuroprotective effects against beta-amyloid exposure in vitro, Neuroscience Letters, 27 November 2013, Volume 556, Pages 221-226
2. Devore E.E. et al. Dietary intakes of berries and flavonoids in relation to cognitive decline. Annals of Neurology, Vol 71. Published online ahead of print, doi: 10.1002/ana.23594

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